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Projekte

Als Verein Transformation Berlin e.V. setzten wir uns  für einen Paradigmenwechsel beim Umgang mit Orten und Freiflächen in und außerhalb von Berlin ein. Wir möchten mitwirken an einem Kommunikationsprozess mit dem Ort und seiner ganz eigenen Identität, dem genius loci, auf Augenhöhe. Es geht uns darum, die Bedürfnisse eines Ortes zu erfahren, dem Ort selbst eine Stimme zu geben und ihn im Kontakt mit den Menschen fühlbar zu machen.

Im Kontakt mit unseren Sinnen können wir unsere Wahrnehmung verfeinern, uns als Medium, mit den Elementen und der Welt zu verbinden, Unbewusstes spontan und kreativ zum Ausdruck zu bringen und damit bewusst und „lesbar“ machen. Damit können Transformationsprozesse angestoßen und und begleitet werden.

Erdfest 2019

An der Rummelsburger Bucht befindet sich – noch – eine der letzten Brachflächen, die dem Wohnungsbau und einem touristischen Riesen-Aquarium weichen soll.
wir haben uns mit diesem außergewöhnlichen, naturräumlich hochsensiblen Ort, mitten in Berlin verbunden, um zu erforschen, was der Ort selbst sich zukünftig dort wünscht, jenseits von politisch und finanziell motivierten Konzepten. Wir bei der Begehung nutzten wir geimeinsam mit den Teilnehmenden einfache Wahrnehmungsübungen sowie s. g. Gaia Touch-Übungen und Gestaltungselemente.

HERBSTFEST FÜR MUTTER ERDE

 Mit frischem Herbstlaub haben wir eine sinnliche Verbindung zum Herbst hergestellt. Der Herbst ist eine Zeit der Ernte und der Beginn des winterlichen Rückzuges.
In dieser Zeit schenkt uns die Erde Ihre Früchte und gleichzeitig beginnt der Winterschlaf der Natur.In diese Übergangsphase fallen die in verschiedenen Kulturen die Feiertage wie Halloween, Samhain, Allerheiligen und Allerseelen.
Mit unserer Aktion haben wir diese Zeit in der die Tore zur Zwischenwelt und zu unseren Ahnen durchlässiger sind genutzt um einen magisch rituellen Raum zu schaffen in dem jeder für sich spüren kann, was diese Verbindung bewirkt und bedeutet. Das Material mit dem wir diese Verbindung auch sinnlich wahrnehmbar gemacht haben war frisches Herbstlaub in dem die Teilnehmer*innen „baden“ konnten.
Kinder und „innere Kinder“ waren zu diesem Ritual ganz ausdrücklich eingeladen um mit dem Laub zu spielen. Die Aktion fand im Rahmen des ´Mutter Erde Tages´ statt. So wurde zur Verbindung mit der Erde im Verlauf der Jahreszeiten eingeladen. Diese Aktion des Vereins fand im November 2018 im Keller des Erdemuseums statt und wurde von Juliane Willerbach und Tilman Meynig konzipiert und durchgeführt.

 

Achtsame Erkundung in der städtischen Umgebung und Strategien des Placemaking

Zur Fachtagung „Lebendige Stadt – Gesunde Menschen“ 2018 untersuchten Susanne Lutz und Andreas Götzelmann zusammen mit den Teilnehmenden, wie sich mit Hilfe von Methoden der achtsamen Erkundung, alte Denkmuster überwinden lassen, um so neue Perspektiven, im Hinblick auf ein gemeinsames Miteinander zwischen uns und unserer Umwelt zuzulassen.
Während den Teilnehmenden im ersten Block des Seminars, die theoretischen Grundlagen der Achtsamkeits- forschung in Bezug auf den öffentlichen Raum des Schamanismus und der Geomantie nahe gebracht wurden, wurde unter Anleitung von Susanne Lutz und Andreas Götzelmann im zweiten, praktischen Teil das nahe gelegene Dragonerareal geomantisch untersucht.
Ziel war es, herauszufinden, was der Ort selbst sich für eine Nutzung wünscht, jenseits städtebaulicher, politischer und/ oder ideologisch geprägter Nutzungsinteressen. Die Teilnehmenden wurden auf Erkundungstour geschickt, um mit dem Ort in Kommunikation zu gelangen und durch einfache Fragen, aus dem Konzept des Placemaking, Lösungs- ansätze für die zukünftige Entwicklung des Areals zu erhalten.
Als Zeichen unseres Wirkens und als ersten Wandlungsimpuls, fertigten wir am Ende unserer Begehung ein temporäres Landart-Mandala, aus Recycling- und Naturmaterialien