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Projekte

Als Verein Transformation Berlin e.V. setzten wir uns  für einen Paradigmenwechsel beim Umgang mit Orten und Freiflächen in und außerhalb von Berlin ein. Wir möchten mitwirken an einem Kommunikationsprozess mit dem Ort und seiner ganz eigenen Identität, dem genius loci, auf Augenhöhe. Es geht uns darum, die Bedürfnisse eines Ortes zu erfahren, dem Ort selbst eine Stimme zu geben und ihn im Kontakt mit den Menschen fühlbar zu machen.

Im Kontakt mit unseren Sinnen können wir unsere Wahrnehmung verfeinern, uns als Medium mit den Elementen und der Welt verbinden, Unbewusstes spontan und kreativ zum Ausdruck zu bringen und damit bewusst und „lesbar“ machen. Damit können Transformationsprozesse angestoßen und begleitet werden.

Mandala auf dem Nöldnerplatz

 Am 10.10, haben wir gemeinsam mit Bewohner*innen und Passanten ein Mandala auf dem Nöldnerplatz gestaltet. Wir haben mit dem Mandala den Prozess unterstützt, den Platz zu beleben, sich anzueignen, energetisch aufzuladen, dem Platz eine neue Energie zu schenken und so eine neue Verbindung entstehen zu lassen. Verwendet wurden vergängliche Naturmaterialien farbigen Erden, Sand, Blüten und kleine Steine. Gerade in der jetzigen Zeit möchten wir mit dieser Aktion mit Leichtigkeit und Verspieltheit eine heilsame Aneignung des Stadtraums initiieren und unsere Anwesenheit im Kiez sichtbar machen.Das Wort Mandala kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Kreis, das stärkste Symbol der Verbindung. Mandalas wird eine heilende und energielenkende Wirkung zugeschrieben. Auch ohne sich ihrer Wirkung bewusst zu sein sind Mandalas einfach schön – beliebte Schmuckbilder in verschiedensten Kulturen.Die Aktion wurde mit Musik und Klangschalen begleitet.Die Aktion wurde konzipiert und durchgeführt von Juliane Willerbach, in Zusammenarbeit mit dem Dharana-Berlin.https://www.dharana-berlin.de Herzlichen Dank an Julia Neuenhausen http://www.julia-neuenhausen.de/ für die Fotos.

Erdfest 2019

Wir haben uns mit diesem außergewöhnlichen, naturräumlich hochsensiblen Ort, mitten in Berlin, verbunden, um zu erforschen, was der Ort selbst sich zukünftig dort wünscht, jenseits von politisch und finanziell motivierten Konzepten. Bei der Begehung nutzten wir geimeinsam mit den Teilnehmenden einfache Wahrnehmungsübungen sowie s. g. Gaia Touch-Übungen und Gestaltungselemente. An der Rummelsburger Bucht befindet sich – noch – eine der letzten Brachflächen, die dem Wohnungsbau und einem touristischen Riesen-Aquarium weichen soll.

Achtsame Erkundung in der städtischen Umgebung und Strategien des Placemaking

Zur Fachtagung „Lebendige Stadt – Gesunde Menschen“ 2018 untersuchten Susanne Lutz und Andreas Götzelmann zusammen mit den Teilnehmenden, wie sich mit Hilfe von Methoden der achtsamen Erkundung alte Denkmuster überwinden lassen, um so neue Perspektiven im Hinblick auf ein gemeinsames Miteinander zwischen uns und unserer Umwelt zuzulassen.
Während den Teilnehmenden im ersten Block des Seminars die theoretischen Grundlagen der Achtsamkeitsforschung in Bezug auf den öffentlichen Raum des Schamanismus und der Geomantie nahe gebracht wurden, wurde unter Anleitung von Susanne Lutz und Andreas Götzelmann im zweiten praktischen Teil das nahe gelegene Dragonerareal geomantisch untersucht.
Ziel war es, herauszufinden was der Ort selbst sich für eine Nutzung wünscht, jenseits städtebaulicher, politischer und/ oder ideologisch geprägter Nutzungsinteressen. Die Teilnehmenden wurden auf Erkundungstour geschickt, um mit dem Ort in Kommunikation zu gelangen und durch einfache Fragen, aus dem Konzept des Placemaking, Lösungsansätze für die zukünftige Entwicklung des Areals zu erhalten.
Als Zeichen unseres Wirkens und als ersten Wandlungsimpuls, fertigten wir am Ende unserer Begehung ein temporäres Landart-Mandala, aus Recycling- und Naturmaterialien an.

HERBSTFEST FÜR MUTTER ERDE

 Mit frischem Herbstlaub haben Juliane Willerbach und Tilman Meynig eine sinnliche Verbindung zum Herbst hergestellt. Der Herbst ist eine Zeit der Ernte und der Beginn des winterlichen Rückzuges.
In dieser Zeit schenkt uns die Erde Ihre Früchte und gleichzeitig beginnt der Winterschlaf der Natur.In diese Übergangsphase fallen in verschiedenen Kulturen die Feiertage wie Halloween, Samhain, Allerheiligen und Allerseelen.
Mit unserer Aktion haben wir diese Zeit in der die Tore zur Zwischenwelt und zu unseren Ahnen durchlässiger sind genutzt, um einen magisch rituellen Raum zu schaffen in dem jeder für sich spüren kann, was diese Verbindung bewirkt und bedeutet. Das Material mit dem wir diese Verbindung auch sinnlich wahrnehmbar gemacht haben war frisches Herbstlaub in dem die Teilnehmenden „baden“ konnten.
Kinder und „innere Kinder“ waren zu diesem Ritual ganz ausdrücklich eingeladen, um mit dem Laub zu spielen. Die Aktion fand im Rahmen des ´“Mutter Erde Tages“ statt. So wurde zur Verbindung mit der Erde im Verlauf der Jahreszeiten eingeladen. Diese Aktion des Vereins fand im November 2018 im Erdemuseums statt.