Aktionen

Es geht darum, die Bedürfnisse eines Ortes zu erfahren, dem Ort eine Stimme zu geben, ihn im Kontakt mit den Menschen fühlbar zu machen und zu einer neuen Lebendigkeit zu erwecken.

Diese Prozesse können unterstützt werden in dem:

Verbindungen zwischen innerer und äußerer Welt kreativ und spielerisch zum Ausdruck gebracht werden…

eingeschliffene Handlungsweisen mit (co)- kreativen Methoden zu verändert werden

Bei der Umsetzung der Ideen arbeite ich mit verschiedenen Initiativen und Künstler*innen zusammen.

Mandala auf dem Nöldnerplatz

Gemeinsam mit Bewohner*innen und Passant*innen haben wir am 10. 10. 2020 ein Mandala auf dem Nöldnerplatz gestaltet. Mit dieser Aktion wurde eingeladen, den Platz zu beleben, ihn sich anzueignen und ihm so eine neue Energie zu schenken. Es wurden vergängliche Naturmaterialien farbige Erden, Sand, Blüten und kleine Steine verwendet. Unser Bild stand im Zeichen des elefantenköpfigen Gottes Ganesha, der traditionell für einen guten Start und erfolgreiche Unternehmungen steht.
Mit Leichtigkeit und Verspieltheit haben wir damit eine heilsame Aneignung des Stadtraums initiiert und unsere Anwesenheit im Kiez sichtbar gemacht.

Das Wort Mandala kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Kreis, das stärkste Symbol der Verbindung. Mandalas wird eine heilende und energielenkende Wirkung zugeschrieben. Auch ohne sich ihrer Wirkung bewusst zu sein sind Mandalas einfach schön – beliebte Schmuckbilder in verschiedensten Kulturen. Die Aktion wurde mit Musik und Klangschalen untermalt.

Mit Transformation Berlin e.V. dem Dharana-Berlin dharana-berlin.de und Julia Neuenhausen julia-neuenhausen.de

Kunst- und Materialaktion mit Erdbeeren

Voller Mittsommergefühl, kurz vor dem Vollmond zur Jahresmitte, wurde in die Fülle der Materialaktion eingetaucht, um einen ganzen Tag mit der Paradiesfrucht zu verbringen− als lustvolle Paarung mit der Natur. Es wurde gemeinsam kreativ erkundet: Was passiert mit uns in der Fülle unserer Sinne, im völligen Kontakt mit der Erdbeere?  Erdbeeren sind Sinnbild der Liebesbereitschaft und Attribute der Liebesgöttinnen. Sie leuchten in christlichen Abbildungen, wuchern in Hieronymus Boschs „Garten der Lüste“, werden von Dichtern aller Zeiten besungen. In Verbindung mit der Erde, kurz vor Mittsommer, stehen sie für Ekstase, Reifung und Transformation.

Juni 2019 mit Farm e. V.

 

 

Herbstfest für Mutter Erde

Der Herbst ist eine Zeit der Ernte und der Beginn des winterlichen Rückzuges.
In dieser Zeit schenkt uns die Erde ihre Früchte und gleichzeitig beginnt der Winterschlaf der Natur. In diese Übergangsphase fallen in verschiedenen Kulturen Feiertage wie Halloween, Samhain, Allerheiligen und Allerseelen.
Mit unserer Aktion haben wir die Zeit in der die Tore zur Zwischenwelt und zu unseren Ahnen durchlässiger sind genutzt, um einen magisch rituellen Raum zu schaffen, in dem jeder für sich spüren kann, was diese Verbindung bewirkt.  Das Material, mit dem wir diese Verbindung auch sinnlich wahrnehmbar gemacht haben, war frisches Herbstlaub in dem die Teilnehmer*innen „baden“ konnten.
Kinder und „innere Kinder“ waren zu diesem Ritual ganz ausdrücklich eingeladen, um mit dem Laub zu spielen. Die Aktion fand gemeinsam mit Tranformation Berlin e.V. und Tilman Meynig im Rahmen des Mutter Erde Tages im Erdemuseum Berlin statt. erdemuseum.de

 

Workshops Seelenbilder

„Seelenbilder“ sind ein kreativer Weg mit Bildern auszudrücken, was wir im Inneren fühlen und mit Worten oft nur schwer ausdrücken können. Grundlage dieser Technik ist das Wissen, dass Bilder die Sprache der Seele sind. Die Collagen werden gemeinsam „gelesen“, um so herauszufinden welche Bilder und Wünsche aus unseren Seelen aufsteigen. Blaue Blume Inselfestival 2019